Albert Schweitzer ist
vielen Menschen aller Altersgruppen wohl bekannt. Man verbindet mit
seinem Namen das schier unermüdliche Engagement als Arzt im
Urwaldhospital Lambarene, den Friedensnobelpreis des Jahres 1952 oder
die virtuose Interpretation der Musik Johann Sebastian Bachs an der
Orgel. mehr lesen...
Terrorismus, die
Verletzung von Menschenrechten und der Klimawandel zählen zu den großen
Menschheitsproblemen des globalisierten Zeitalters. Der Begriff der
Verantwortung entpuppt sich bei der Bewältigung dieser Probleme als
Schlüsselkonzept. mehr lesen...
Dieses Buch führt in die Metaphysik eines Philosophen ein, der zu den Schülern von Bergson gehörte. Als er die Darlegung seines eigenen Systems vollendete, wurde der Spiritualismus Bergsonscher Prägung durch Sartres Existenzphilosophie in den Hintergrund gedrängt. Durch diese Entwicklung sah sich Lavelle veranlasst, im vorliegenden Buch sein Verhältnis zur Existenzphilosophie eindeutig zu bestimmen. Ideengeschichtlich lässt sich sein Standort in Bezug auf die deutsche Philosophie dadurch kennzeichnen, dass er zwar gleichzeitig mit Heidegger die Frage nach dem Sein wieder zur Grundfrage der Philosophie machte, jedoch im Gegensatz zur deutschen Wertphilosophie, die den Unterschied zwischen Sein und Wert betonte, die Ontologie mit der Axiologie verband.
Louis Lavelle (1883 – 1951) wurde 1941 als Nachfolger von Bergson auf den Lehrstuhl für Philosophie am Collège de France berufen. Er trat auch als Moralphilosoph und Herausgeber hervor.
Autor: Louis Lavelle aus dem Französischen übersetzt, eingeleitet und herausgegeben von Karl Albert Seiten: 109 erschienen: 05.2009
Schriftenreihe der Internationalen Maurice Blondel- Forschungsstelle für Religionsphilosophie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
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