Unausgesprochene Wünsche, abartige Neigungen, Aggression und
Verlustängste lassen Menschen in unerträgliche Situationen geraten. Das
Leben schreibt merkwürdige, spannende und traurige Geschichten. mehr lesen...
Die Künstler der
Romantik arbeiteten und wirkten im Umbruch zur Moderne. Eine kritische
Auseinandersetzung mit der deutschen idealistischen Philosophie bildete
die Grundlage ihrer Kunstauffassung. mehr lesen...
Dieses Buch führt in die Metaphysik eines Philosophen ein, der zu den Schülern von Bergson gehörte. Als er die Darlegung seines eigenen Systems vollendete, wurde der Spiritualismus Bergsonscher Prägung durch Sartres Existenzphilosophie in den Hintergrund gedrängt. Durch diese Entwicklung sah sich Lavelle veranlasst, im vorliegenden Buch sein Verhältnis zur Existenzphilosophie eindeutig zu bestimmen. Ideengeschichtlich lässt sich sein Standort in Bezug auf die deutsche Philosophie dadurch kennzeichnen, dass er zwar gleichzeitig mit Heidegger die Frage nach dem Sein wieder zur Grundfrage der Philosophie machte, jedoch im Gegensatz zur deutschen Wertphilosophie, die den Unterschied zwischen Sein und Wert betonte, die Ontologie mit der Axiologie verband.
Louis Lavelle (1883 – 1951) wurde 1941 als Nachfolger von Bergson auf den Lehrstuhl für Philosophie am Collège de France berufen. Er trat auch als Moralphilosoph und Herausgeber hervor.
Autor: Louis Lavelle aus dem Französischen übersetzt, eingeleitet und herausgegeben von Karl Albert Seiten: 109 erschienen: 05.2009
Schriftenreihe der Internationalen Maurice Blondel- Forschungsstelle für Religionsphilosophie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
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